Die Büros sind mit Dienst-Rechnern ausgestattet, es gibt aber auch Bettchen für die Kleinen, Wickeltisch und Spielsachen. Die Steckdosen habe man vorschriftsmäßig abgesichert, erklärt Polizeisprecher Thomas Neuendorf. Entsprechende Räume wurden an fünf Standorten eingerichtet: In der Magazinstraße (Mitte), Radelandstraße (Spandau), Keibelstraße (Mitte), Moritzstraße (Spandau) und beim Landeskriminalamt am Tempelhofer Damm. Sie sind nicht zum ständigen Aufenthalt gedacht, sollen auch keine Kita ersetzen. „Im Notfall, wenn keine andere Betreuung möglich ist, können Mitarbeiter dort Schreibarbeiten erledigen“, sagt Neuendorf. „Hauptarbeit ist aber die Streife auf der Straße. Das geht nicht mit Kindern.“
Die Grünen glauben, dass mit Mutter-Kind-Wachen mehr Frauen zur Polizei gehen würden. Aber die Gründe, weshalb sich nicht mehr junge Frauen für den Polizeidienst entscheiden, sind ganz andere: Schichten, Wochenendarbeit und Überstunden. Kinder morgens mit zur Arbeit zu nehmen, ist bei den meisten Jobs übrigens nicht möglich. Gerade gab’s deswegen Knatsch im Bundestag.
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