Die haben das Problem nicht erkannt

Die Mutter-Kind-Wache ist längst Alltag!

Der Grünen-Vorschlag wird bei der Berliner Polizei längst erfolgreich praktiziert.

Cornelia Schmalenbach
Lesezeit 1 Min
Im LKA am Tempelhofer Damm gibt es für die Beamten ein Eltern-Kind-Büro.

Im LKA am Tempelhofer Damm gibt es für die Beamten ein Eltern-Kind-Büro.

© Getty Images/iStockphoto

Die Büros sind mit Dienst-Rechnern ausgestattet, es gibt aber auch Bettchen für die Kleinen, Wickeltisch und Spielsachen. Die Steckdosen habe man vorschriftsmäßig abgesichert, erklärt Polizeisprecher Thomas Neuendorf. Entsprechende Räume wurden an fünf Standorten eingerichtet: In der Magazinstraße (Mitte), Radelandstraße (Spandau), Keibelstraße (Mitte), Moritzstraße (Spandau) und beim Landeskriminalamt am Tempelhofer Damm.  Sie sind nicht zum ständigen Aufenthalt gedacht, sollen auch keine Kita ersetzen. „Im Notfall, wenn keine andere Betreuung möglich ist, können Mitarbeiter dort  Schreibarbeiten erledigen“, sagt Neuendorf. „Hauptarbeit ist aber  die Streife auf der Straße. Das geht nicht mit  Kindern.“

Die Grünen glauben, dass mit Mutter-Kind-Wachen mehr Frauen zur Polizei gehen würden.  Aber die Gründe, weshalb sich nicht mehr junge Frauen für den Polizeidienst entscheiden, sind ganz andere:  Schichten, Wochenendarbeit und Überstunden. Kinder morgens mit zur Arbeit zu nehmen, ist bei den meisten Jobs übrigens nicht möglich. Gerade gab’s deswegen Knatsch im Bundestag.

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