Berlin - Regionales Wildfleisch ist beliebt, ob durch Jäger geschossen oder im Gatter gezüchtet. Doch welche Unterschiede gibt es zwischen dem "Wildtier" und dem "Gattertier" und wie wirkt sich das auf Preis und Geschmack aus? Das RBB-Verbrauchermagazin "was!" machte den Test.Verglichen wurden zwei Stücke Hirschrücken, die von den Anbietern Olaf Andert (41, Wildhändler aus Potsdam-Mittelmark) und Henrik Staar (31, Landwirt aus Oder-Spree) stammen. Deren Konzepte unterscheiden sich erheblich. Während Andert selbst auf die Jagd geht oder gejagtes Wild aufkauft, hat es Staar einfacher. Er züchtet Wildtiere. Die leben auf 185 Hektar Weideland im Gehege, werden dort gefüttert und ebenfalls erlegt. Koch Nico Stähr (29) vom Restaurant "Landhaus Alte Eichen" (Bad Saarow) briet die Stücke kurz an, legte sie für 10 Minuten in den Ofen. Zuvor hatte er das Freiwildfleisch von Olaf Andert für "saftiger" gehalten. Das Ehepaar Helga und Paul Edinger probierte. Beiden schmeckte Anderts Hirschrücken besser. Sie: "Es ist kräftiger." Er: "Es war zarter." Im Preisvergleich gewinnt ebenfalls Andert. Sein Fleisch war um 20 Prozent günstiger.Der komplette Test und andere Verbraucherthemen heute um 20.15 Uhr im RBB-Fernsehen.------------------------------
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