Die 13-jährige Sarah litt Höllenqualen. Jetzt sperrte das Gericht den irren Mörder lebenslänglich in den Knast.

Erst zerstückelte er ihre Familie, dann hielt er sie als Sex-Sklavin

STEFAN DÖRR
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Mount Vernon - Drei zerstückelte Leichen, in Müllsäcke gepackt, in einem hohlen Baum versteckt. Das grausige Ende eines Wohnungseinbruchs, der im Massaker mündete. Der irre Killer Matthew Hoffman (30) löschte eine ganze Familie aus. Nur die 13-jährige Tochter Sarah ließ er am Leben - um das Mädchen tagelang als Sex-Sklavin gefangen zu halten.Im schwarzen Kleid sitzt Sarah im Gerichtssaal, nur drei Reihen vom Mörder ihrer Familie entfernt. Noch immer kann das zierliche blonde Mädchen nicht fassen, was ihr Matthew Hoffman angetan hat, als er seine Verbrechen gesteht. "Ja, ich habe drei Menschen getötet. Ja, ich habe das Mädchen verschleppt", bekennt sich der arbeitslose Gartenhelfer aus Ohio schuldig.Im November erstach er Sarahs Mutter Tina Herrmann (32), deren elfjährigen Sohn Kody und Nachbarin Stephanie Sprang (41), als er in Herrmanns Haus einbrechen wollte. "Er hatte das Haus zufällig ausgesucht, weil die Garage offen stand. Er dachte, es sei keiner zuhause", so Staatsanwalt John Thatcher.Um das Massaker zu vertuschen, zerstückelt Hoffman die Leichen, stopft sie in Mülltüten und versteckt sie dann in einem hohlen Baum. Nur Tinas Tochter Sarah (13) verschont der irre Killer. Er verschleppt das Mädchen in sein Haus in Mount Vernon, hält Sarah gefesselt und geknebelt im Keller als Sex-Sklavin gefangen. Er vergewaltigt die 13-Jährige - Sarah wagt nicht auf Rettung zu hoffen.Doch Ermittler sind dem Killer zum Glück schnell auf der Spur: Bei der Durchsuchung des blutverspritzten Wohnzimmers fanden sie Mülltüten mit Hoffmans Fingerabdrücken. Nach vier Tagen Sex-Folter befreien Polizisten Sarah aus Hoffmans Haus.Urteil gegen den geständigen Killer: lebenslänglich! Auf Bitten der Opfer-Familien hatte man nicht die Todesstrafe gefordert. Stephanie Sprangs Schwester: "Der Tod wäre für ihn zu einfach gewesen. Er soll jeden Tag seines Lebens damit fertig werden müssen, was er getan hat."------------------------------

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