DFB-Schiri von Schiris missbraucht

Neuer Skandal

BK
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Frankfurt/M. - Der Sex-Skandal im deutschen Schiedsrichterwesen um Manfred Amerell ist noch nicht vorbei, da erschüttert die nächste Ungeheuerlichkeit den DFB. Wieder geht es um Missbrauch.Gestern tagten die Fußball-Funktionäre. Thema: Wie reagiert man auf die angekündigte Schadensersatzklage von Ex-Schiri-Obmann Amerell? Der war in die Offensive gegangen, nachdem die Ermittlungen gegen ihn wegen sexueller Nötigung gegen Schiri Michael Kempter (wird bis zur Klärung des Sachverhalts nicht mehr angesetzt) eingestellt wurden. Klare Antwort vom DFB-Präsidium: Die Schadensersatzforderungen werden nicht anerkannt.Ein anderer Fall aber ist noch unfassbarer. Anfang Juni hatte ein Referee Strafanzeige gegen sieben Kollegen gestellt. Vorwurf: Bei einem Schiedsrichter-Lehrgang in der saarländischen Neuberger-Schule sei es zu einem schweren Missbrauchsfall gekommen. Die sieben Pfeifenmänner sollen in einer durchzechten Nacht dem Kollegen, der sich nicht wehren konnte, eine Trinkflasche anal eingeführt haben. Der Missbrauch wurde sogar gefilmt.Mit von der Partie war wohl auch ein Unparteiischer, der vom DFB in die Zweite Liga befördert werden sollte. Schiri-Boss Herbert Fandel holte von allen Beteiligten Stellungnahmen ein, führte persönliche Gespräche, leitete die Ergebnisse an den DFB weiter. Die "Beförderung" wurde zurückgenommen, worauf der bewusste Schiri kurz darauf zurücktrat. In diesem Fall scheint das Krisenmanagement funktioniert zu haben.------------------------------

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