DFB-Pokal: Schalke kommt!

BFC jubelt über Traum-Los

Hertha BSC muss bei Hansa Rostock antreten, der 1. FC Union reist nach Saarbrücken

A. Baingo
Lesezeit 2 Min
Über Schalke freuen sich die Fans im Vereinsheim schon bei der Auslosung so, als hätte der BFC den DFB-Pokal gewonnen. 

Über Schalke freuen sich die Fans im Vereinsheim schon bei der Auslosung so, als hätte der BFC den DFB-Pokal gewonnen. 

© Patrick Skrzipek

Die Weinrot-Weißen kamen aus dem Jubeln gar nicht mehr heraus. Am Vormittag wurde die U19 Berliner Meister, am Abend gab es das Hammer-Los gegen die Elf aus dem Pott. Die Fans, die die Auslosung im Vereinsheim im Sportforum verfolgten, waren aus dem Häuschen.

Auch Trainer und Sportdirektor haben für einen Augenblick mal die Luft angehalten. „Wir freuen uns, gegen einen der besten und stärksten Vereine Europas zu spielen“, sagt René Rydlewicz, „das ist einfach nur toll.“ Angelo Vier sieht in den Königsblauen „die Erfüllung von Hoffnungen und Wünschen auf einen attraktiven Gegner“. Gern gibt er zu, „dass dieses Los einem ein Lächeln ins Gesicht bringt“.

Was der Gegner sportlich bedeutet, wissen sowohl Vier als auch Rydlewicz. „Vergessen wir bei aller Freude nicht, dass es Vierte Liga gegen Bundesliga ist“, sagt der Sportdirektor, „doch für die Spieler wird es eine schöne Gelegenheit, sich mal ins Schaufenster zu stellen.“ Der Trainer würde „am liebsten gleich morgen mit der Vorbereitung auf dieses Spiel beginnen, so freue ich mich für die Spieler, die Fans und für den ganzen Verein“.

Ist die Pokal-Auftaktrunde (gespielt wird vom 11. bis 14. August) für den BFC ein Fest, wartet auf Hertha BSC und den 1. FC Union eher der Alltag. Drittligist Hansa Rostock fühlt dem Bundesliga-Sechsten Hertha BSC auf den Zahn. „Das ist eine attraktive Partie für uns, auch wenn die Aufgabe nicht leicht wird“, glaubt Michael Preetz. Für Herthas Manager sind die Rostocker auch deshalb nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, „weil Hansa lange Zeit Bundesligist war und vor einem enthusiastischen Publikum spielt“.

Quer durch Deutschland muss der 1. FC Union. Beim 1. FC Saarbrücken, zuletzt Dritter der Regionalliga Südwest, hängen die Trauben traditionell hoch. Trotzdem stellt Helmut Schulte, Leiter der Lizenzspielerabteilung der Eisernen, klar: „Das ist ein sehr interessantes Los, weil das Saarland auf der Fußballkarte derzeit nicht sehr prominent vertreten ist. Aber natürlich gehen wir gegen den Regionalligisten als Favorit in die Partie.“

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