Berlin - Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt. Mit seinen 23 Jahren hat Patrick Ebert schon so viele Hochs und Tiefs erlebt wie sonst nur wenige Spieler bis zu ihrem Laufbahn-Ende. Pattys Karriere ist eine einzige Achterbahn.Erster Höhepunkt ist der Triumph im DFB-Pokal 2004 mit Herthas A-Junioren. Neben Ebert schafft es nur noch ein Bursche auf die ganz große Bühne: Kevin-Prince Boateng.Zwei Jahre danach, mit 19, gibt er sein Profi-Debüt: Joker ist er im UI-Cup gegen FK Moskau (16. Juli 2006), vier Wochen später ist er in der Bundesliga angekommen. Am 13. August (0:0 in Wolfsburg) gibt Ebert sein Erstliga-Debüt. Im ersten Heimspiel (19. August) erzielt er sein erstes Tor zum 4:0 gegen Hannover. Aber immer wieder gibt es auch Knieprobleme - Außenbandanriss, Innenbanddehnung ...Am 19. März 2009, zwei Tage nach seinem 22. Geburtstag, wird er vom damaligen Trainer Lucien Favre suspendiert. Autos soll Ebert beschädigt und Seitenspiegel abgetreten haben.Im Sommer darf Ebert dennoch jubeln. Mit Deutschlands U21 wird er Europameister. Ein Jahr später steigt er mit Hertha ab und macht in der Rückrunde nur drei Spiele. Jetzt, da es wieder nach oben gehen sollte, kommt der nächste Tiefschlag.------------------------------
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