„Man kann Liga und Pokal nicht vergleichen“, sagt Torwart Bernhard Hendl. Bei Trainer Rene Rydlewicz klingt es ähnlich: „Das Eine hängt mit dem Anderen nicht zusammen.“ Und so ein Pokalspiel ist auch immer die Gelegenheit, sich neue, kleinere Ziele zu stecken.
Große Verletzungssorgen
Erstens: Mit einer mutigen Leistung beweisen, dass man so schlecht nicht ist. Sich selbst. Und den Fans. Klar, die Verletzungssorgen sind groß, aber sie sollen keine Entschuldigung sein. Rydlewicz verlangt jetzt von jedem mehr, und er packt alle an der Ehre, als kleiner Klub, einen Großen zu ärgern. „Deswegen fängt man doch als Kind an, Fußball zu spielen“, sagt der Trainer. „Wenn ich einen zusätzlich motivieren muss, sollte er etwas anderes machen.“
Zweitens: Mit dem notwendigen Umzug ins Olympiastadion den Zuschauerrekord brechen. Vor einem Jahr in der ersten Pokalrunde gegen Schalke (0:2) kamen 14 117 Zuschauer in den Jahnsportpark. Die Verantwortlichen hoffen noch auf mehr, der Vorverkauf lief allerdings schleppend, zudem kommen nicht so viele Gästefans wie erwartet. Die Spieler freuen sich auf das Olympiastadion, wo der BFC erstmals auflaufen wird.
Drittens: Im siebten Versuch seit dem Mauerfall endlich mal ein Tor im DFB-Pokal schießen. In sechs Erstrundenspielen gab es allenfalls Aluminiumtreffer, dafür aber 13 Tore für die Gegner. Schwer zu sagen, wer das morgen ändern soll. Wir legen uns mal auf Mateusz Lewandowski fest. So ein großer Name passt zur großen Bühne.
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