Bischofshofen - Thomas Morgenstern - wer sonst soll heute als Sieger der Vierschanzentournee (16 Uhr/ ZDF) gekürt werden. Von den deutschen Springern ist nix zu sehen. Bei Schusters jungen Suppenhühnern reicht's nicht mal für die lahmen Alt-Adler.Den Generationswechsel hat DSV-Trainer Werner Schuster ausgerufen. Die Oldies bringen's nicht mehr. Martin Schmitt (32) hatte in der Quali für den Tournee-Abschluss wie in Innsbruck zu kämpfen, rutschte aber wenigstens nicht wieder raus. Michael Uhrmann (32) flog lange hinterher, kommt zum Ende seiner Karriere aber noch einmal besser in Schwung. Was aber bringt der gestrige Quali-Platz 2? Dumm, dass er jetzt gegen Ösi-Star Andreas Kofler springen muss, der die Quali ausließ. Den Adlern droht das schlechteste Ergebnis seit 19 Jahren. 1991/92 kam letztmals kein Deutscher unter die zehn Besten.Siegspringer haben die DSV-Adler schon lange nicht mehr, nur Eintagsfliegen. Severin Freund (22) hat's versucht, wurde in Oberstdorf Sechster, stürzte dann aber ab. Pascal Bodmer (20) und Richard Freitag (19) haben es auch nicht drauf. "Das Beständigste ist die Unbeständigkeit", klagt Schuster, "wir konnten nicht das große Glanzlicht setzen."Und deshalb reicht es für die jungen Suppenhühner nicht einmal für die lahmen Adler.------------------------------BU: Schusters junge SuppenhühnerSeverin Freund (o.l.), Pascal Bodmer (o.r.) und Richard Freitag machen nicht genug Druck auf die Alt-Stars. Alle drei springen viel zu unbeständig.
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