Braunschweig - Die EM kann kommen! Wenn es in Barcelona (27. Juli bis 1. August) genauso gut läuft wie bei der Deutschen Meisterschaft, ist eines sicher: Unser Trumpf heißt "Frauen-Power".Die starken Damen Nadine Müller (Diskus), Betty Heidler (Hammer), Christina Obergföll (Speer) und Nadine Kleinert (Kugel) sind alle für eine Medaille gut. Im Stabhochsprung haben sogar sechs die EM-Norm in der Tasche, nur die besten drei fahren nach Spanien. Siegerin Silke Spiegelburg, Vize Lisa Ryzih und Caroline Hingst springen alle in Europas Spitzenklasse.Hochspringerin Ariane Friedrich wird sich wieder mit der Kroatin Blanca Vlasic ein knallhartes Duell um Gold liefern. Vorteil Ariane: Jetzt hat sie den Tiger auf dem Rücken. In Form eines wilden Tattoos.Und dann ist da noch der Star am deutschen Hürden-Himmel - Carolin Nytra. Sie weiß genau, warum die Mädels im Gegensatz zu ihren männlichen Pendants so glänzen. "In unserer Trainingsgruppe standen kürzlich sogenannte fliegende Läufe auf dem Programm", sagt sie. "Wir Frauen stellen uns da hin und haben eher keinen Bock, im Training das Äußerste für eine Zeit rauszukitzeln, über die man sich dann freut oder ärgert." Ganz anders die Herren: "Die sind so was von engagiert, reißen sich den letzte Fußzeh raus, wollen unbedingt eine Bestzeit schaffen." Und dann läuft's im Wettkampf einfach nicht mehr.------------------------------BU: Carolin Nytra nimmt die Hürden elegant und unglaublich schnell.
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