Der royale Rebell ist erwachsen geworden

Stefanie Puk
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„Ich habe Schreckliches gesehen. Tragische Unfälle, Todesfälle, einige waren Kinder“. Wenn Prinz Harry über seine Zeit als Soldat an der Front spricht, merkt man, wie sehr in diese Erfahrung geprägt hat. Früher war er das Sorgenkind der Royals. Heute hat er seine Bestimmung gefunden - auch basierend auf seiner Erfahrung beim Militär.

Zweimal war Harry als Helikopterpilot in Afghanistan stationiert. Diese Erfahrungen sind ein Hauptgrund für sein heutiges Engagement. Bei den Briten hat es ihn noch beliebter gemacht. „Sie rechnen es Harry hoch an, dass er für sein Land gekämpft hat und nicht einfach nur ein Grüßaugust ist“, weiß Adelsexpertin Julia Melchior. Seine Zeit beim Militär habe ihn erwachsen werden lassen, erklärt die Expertin. Seit seinem Ausscheiden bei der Armee unterstützt er Kriegsveteranen.

Der Prinz marschierte mit Kriegsversehrten zum Nordpol und rief 2014 die „Invictus Games“ ins Leben, eine Art Olympische Spiele für kriegsverletzte Soldaten. Daneben kämpft er mit seinem älteren Bruder Prinz William (35) gegen das Stigma psychisch Kranker – ohne Berührungsängste, dafür mit großer Empathie.

Prinz Harry war zwischen 2007 und 2008 zweimal als Hubschrauberpilot in Afghanistan im Einsatz.

Prinz Harry war zwischen 2007 und 2008 zweimal als Hubschrauberpilot in Afghanistan im Einsatz.

© picture alliance / dpa

Harry geht voll und ganz in seiner Aufgabe auf. Er reist um die ganze Welt, um seinen Namen für Benachteiligte einzusetzen. Vielleicht war es Schicksal, dass er auf einer dieser Reisen dann die Liebe seines Lebens traf. 2016 reiste der Windsor-Spross zur Vorbereitung der „Invictus Games“ nach Toronto und lernte dort Meghan Markle (36) kennen, der zweite Grund für seinen Wandel zum Vorzeige-Royal.

Bekannt wurde Markle 2011 als Rachel Zane in der Anwaltsserie „Suits“. Bis dahin hielt sie sich vor allem mit kleinen TV-Rollen und als „Nummerngirl“ in der Spielshow „Deal or no deal“ über Wasser.

Mit Harry verbindet die schöne US-Amerikanerin genau die gleichen Werte. Markle kämpfte schon als Kind für Frauenrechte. Im Alter von elf Jahren ärgerte sie sich über eine Spülmittel-Werbung im Fernsehen, die mit dem Klischee spielte, dass Frauen in die Küche gehörten. Sie bat den Hersteller in einem Brief, die Werbung zu ändern, was dieser dann auch tat.

Seit seinen Einsätzen an vorderster Front unterstützt Harry verletzte Soldaten.

Seit seinen Einsätzen an vorderster Front unterstützt Harry verletzte Soldaten.

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Meghan Markle hat sich schon immer sozial engagiert und nicht erst seit ihrer Beziehung zu Harry. Sie reiste u.a. für die Organisation World Vision nach Ruanda und setzte sich dort für sauberes Trinkwasser ein. Mit der engagierten Schauspielerin ist Harry endlich angekommen und hat nun jene Stütze gefunden, die seit dem Tod seiner Mutter gefehlt hat.

Meghans Papa kommt nicht – Wer führt sie zum Altar?

Der Vater von Meghan Markle, Thomas Markle, wird nicht bei der Hochzeit seiner Tochter dabei sein. Grund dafür ist die Gesundheit des 73-Jährigen. Er hatte laut Berichten vor etwa einer Woche einen Herzinfarkt erlitten. Unklar ist, wer seine Rolle übernimmt. Eigentlich hätte er seine Tochter zum Altar führen sollen. Britische Medien tippen auf ihre Mutter, Doria Ragland. Möglich ist auch, dass Meghan den Weg alleine zurücklegt, oder von einem Freund oder einem Mitglied der Königsfamilie begleitet wird.

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