... und im Trikot der Eisernen. Vor 13 Jahren verließ er Union.
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Nur zum Vergleich: Michael Gspurning, dessen Vertrag Union gestern um ein Jahr bis 2018 verlängert hat, ist vier Jahre jünger als Würzburgs Schlussmann, der sich gerade anschickt, länger als der legendäre Dino Zoff auf dem Rasen zu stehen. Der machte mit 41 bei Juventus Turin Schluss ...
Alter schützt eben vor Leistung nicht. „Ich könnte zwar der Vater von einigen meiner Mitspieler sein. Und manchmal merke ich schon, dass ich ein paar Jahre mehr auf dem Buckel habe. Aber solange ich noch Leistung bringe und Spaß habe, denke ich nicht ans Aufhören“, so Wulle, der trotz seines Ruhrpottslangs seine polnischen Wurzeln im Gespräch nie ganz verbergen kann.
2007 war der Methusalem der Liga letztmalig in der Alten Försterei. Beim Abschiedsspiel von Daniel Teixeira. Seitdem hat sich viel verändert in Köpenick. „Ich bin sehr gespannt darauf. Von der Mannschaft kenne ich ja naturgemäß eher keinen. Aber Geschäftsführer Oskar Kosche schon“, so Wulnikowski. Er geht mit gemischten Gefühlen an die Aufgabe heran. „Das wird kein Spiel wie jedes andere für mich“, weiß er. Und dass Routine nicht immer alles abfangen kann.
Wobei er für Sentimentalitäten keine Zeit haben wird. „Natürlich würde ich mich freuen, wenn Union aufsteigt. Dafür habe ich mit den Eisernen zu viel Schönes erlebt, als dass mir das egal wäre. Klar ist aber auch: Die Punkte gegen uns sollten sie in der Aufstiegsrechnung nicht fest einplanen.“
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