Der KURIER testet das verrückteste 5-Sterne-Hotel Deutschlands

Verliebt in Kameha

Holger Schacht
Lesezeit 2 Min

Für mich war es Liebe auf den ersten Blick! Hell erleuchtet steht es da ganz dicht am Rheinufer in Bonn, das neue "Kameha Grand". Fast so, als wäre dort ein Ufo gelandet, ein futuristisches Schloss aus Stahl und Glas mit einem Innenleben voller Schönheit, Design und Überraschungen. KURIER-Besuch im wohl verrücktesten Hotel Deutschlands (5 Sterne), das Ende 2009 öffnete, seitdem mit Auszeichnungen überhäuft wird.Was nicht verwundert. Schon beim Check-in merkt der Gast, dass im "Kameha" (der Name stammt aus Hawaii, bedeutet "Der Einzigartige") alles ein wenig anders ist. Links in der Eingangshalle sofort eine Bar mit Riesen-Säulen, die aussehen wie Vasen; rechts kleine Stehtische, an denen die Rezeptions-Mitarbeiter über Laptops die 253 Zimmer verteilen. Die Flure in tiefroten Farben, überall gigantische Konleuchter, ein Billardtisch aus Glas.Scheichs treffen sich am Frühstückstisch, auch unsere WM-Fußballer waren schon einquartiert. Denen gefielen besonders die "Fairplay Suiten", die ausgestattet sind wie Sportsbars. Tischkicker drin, ein stehender Box-Sandsack, an der Wand eine Dartscheibe. In der "Beethoven Suite" steht sogar ein Flügel. Klar, dass alles seinen (hohen) Preis hat. Das Haus bietet jedoch gerade ein Sommer-Spezial. 99 Euro pro Person im Doppelzimmer, inklusive Frühstück, Drei-Gänge-Menü, Benutzung des Spa.------------------------------BU: Im "Kameha" leuchtet in jedem Zimmer ein Mond überm Bett. Rechts ein Konferenzsaal, die futuristische Bar und eine der "Fairplay Suiten".

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