Seit Donnerstag kannst du den Film "Der ganz große Traum" im Kino sehen. Er handelt davon, wie der Fußball aus England nach Deutschland kam. Ein Lehrer hatte den Ball mitgebracht! Dem KiKU erzählt Hauptdarsteller Daniel Brühl (32) seine persönliche Fußballgeschichte."Der FC Barcelona ist meine Lieblingsmannschaft. Danach kommt der 1. FC Köln", sagt der Schauspieler. Schon seit seiner Kindheit ist er Fußballfan. "Ich habe aber nur mittelprächtig Fußball gespielt, habe gebolzt. Ich war nie so ganz schlecht, aber auch nie so ganz gut." Aber immerhin: Daniel hat schon mit vier Jahren angefangen zu kicken!In "Der ganz große Traum" unterrichtet Daniel als Lehrer Jungs im Fußball. Und bringt ihnen auch Englisch bei."Ich selbst war in der Schule eher der Laberheini", verrät er dem KiKU. "Es war mir nämlich wichtig, bei Mädchen gut anzukommen. Ich war ziemlich witzig."Witzige Szenen gibt es im Film auch viele. Die haben sich Drehbuchschreiber ausgedacht. Die Handlung spielt 1874. Da ging es in der Schule nämlich gar nicht so lustig zu wie heute. Lehrer durften Kinder sogar mit einem Stock schlagen!Hundertprozentig stimmt die Film-Geschichte übrigens nicht. Der Lehrer Konrad Koch brachte den Fußball nämlich gar nicht allein nach Deutschland. Er hatte Hilfe von seinen Kollegen August Hermann und Friedrich Reck. Alle drei arbeiteten an dem Braunschweiger Gymnasium, wo 1875 der erste Fußballclub für Schüler gegründet wurde.Wenn du wissen willst, wer den Fußball überhaupt erfunden hat, blättere auf die letzte Seite vom KiKU. Die Maus erklärt es dir.------------------------------BU: Der Ball scheint ziemlich schwerfällig. Und auch die "Trikots" sahen vor 135 Jahren noch ziemlich unbequem aus. Aber schließlich hat sich der Sport durchgesetzt.
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com