Mathe: Die Rechenkünste des Pennälers waren wechselhaft. Zwar wurden im Bereich einfache Addition erfolgreich 60 Rekordpunkte aufeinandergehäuft, größere Zahlenräume aber machten Probleme, so dass das große Aufstiegs-Einmaleins nicht voll umfänglich beherrscht wurde. Note: 3
Deutsch: Vielleicht das einzige Fach, in dem die Köpenicker von Hause aus Nachteile hatten. Vier Ösis in den eigenen Reihen, dazu ein Schwabe als Chef. Die können ja laut Eigenwerbung des Ländles alles außer Hochdeutsch. Note: 2
Bio: Der Aufbau des menschlichen Körpers gehörte nicht zu den Lieblingsstoffen des Zöglings, wie zahlreiche Verletzungen in der Schlussphase der Saison belegen. Lieber wäre Union wohl eine Prüfung in Genetik gewesen. Ein Thema, dem sich vor allem Toni Leistner, Damir Kreilach und Torwarttrainer Dennis Rudel mit ihrem Beitrag zum Nachwuchs verschrieben hatten. Note: 2
Musik: Die Gänsehauthymne im Stadion und Stadionbeschaller Wumme mit munteren Rockklängen sorgen für eine auch von Gästen geschätzte Atmosphäre. Note: 1
Sport: Eigentlich auf klarem Einserkurs bewies Union arge Prüfungsangst, so dass das Team vor allem in Hannover, Braunschweig und Stuttgart das zuvor Gelernte vergaß.
Note: 2
Chemie: Von Zickereien und Zoff hinter dem Rücken des Klassenlehrers Jens Keller ist nichts überliefert. Selbst ein Torwartwechsel wurde ohne zwischenmenschliche Schäden überstanden. Die Chemie stimmte also im Team. Note: 1
Kunst: Kreatives Gestalten wie bei Felix Kroos’ Freistoßtor gegen Bielefeld wurde durch die hölzernen Werke von Banknachbar Sebastian Polter etwas getrübt. Bis heute weiß der 26-Jährige nicht, mit welchem Bein er die Kugel auf St. Pauli im Netz platzierte. Schmälert das ansonsten feine Gesamtbild. Note: 2
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