Der große Streber-Check

Hertha darf zum Erasmus-Kurs

Hertha habt eine gute Saison gespielt – der KURIER verteilt Noten.

Sebastian Schmitt
Lesezeit 2 Min
Ibisevic schoss 12 Tore und sorgte als Mentor für Zusammenhalt.

Ibisevic schoss 12 Tore und sorgte als Mentor für Zusammenhalt.

© Bongarts/Getty Images

Deutsch: Klassenlehrer Dardai ist ein authentischer Typ, das spiegelt sich auch in seiner häufig bildhaften Sprache wider. Das Fehlen von gleich 12 Schülern nach den Winterferien erklärte er so: „Wir haben den Spielern das Sieger-Virus eingeimpft. Und jeder zeigt da eine andere Reaktion – wie bei einer normalen Impfung.“ Note: 2

Bio: Hier bewies fast die gesamte Klasse große Defizite. Zahlreiche Muskelverletzungen führten dazu, dass Fitness-Trainer Henrik Kuchno definitiv zum Nachsitzen muss. Note: 4

Musik: DJ Mitchell Weiser gibt den Takt in der Kabine vor. Auf dem Schulhof sorgt seit 1993  Frank Zander für mehr oder weniger gute Stimmung. Das ist absolut ausbaufähig. Note: 4

Sport: Die täglichen Leibesübungen förderten vor allem die junge Garde. Jordan Torunarigha (19), Julius Kade (18)  und Arne Maier (18) schafften dieses Schuljahr den Sprung in die Oberprima. Eine tolle Quote. Note: 1

Chemie: Herthas mannschaftliche Geschlossenheit ist vorbildlich. Alle Team-Experimente sind rauchfrei geglückt. Note: 1

Kunst: Das Prädikat „künstlerisch wertvoll“ verdiente sich Marvin Plattenhardt, der mit drei wunderschönen  Freistoß-Toren auch Bundestrainer Löw verzückte. Ansonsten ist das bei Hertha ausbaufähig. Note: 2

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