Wir schreiben das Jahr 1874. Das Jahr, in dem der Englischlehrer Konrad Koch den Fußball nach Deutschland bringt. Die Prügelstrafe ist an der Tagesordnung. Das ist der Ausgangspunkt von "Der ganz grosse Traum", dem neuen Film mit Daniel Brühl (32).Der Schauspieler ging selbst an einem altehrwürdigen Gymnasium zur Schule - wie im Film. Geprügelt wurde dort aber längst nicht mehr. Zumindest nicht von den Lehrern... Dem KURIER erzählte Brühl von seiner frechsten Aktion: "Ein Mathelehrer hatte die Eigenheit, dass er mir immer leicht auf den Kopf geschlagen hat und diesen dämlichen Spruch gesagt hat: ,Leichte Schläge auf den Hinterkopf erhöhen das Denkvermögen", erinnert sich Brühl.Irgendwann reichte es dem kleinen Daniel. Die Klasse machte gerade Stillarbeit. "Es kam so über mich, ich bin nach vorne gegangen und hab viel zu fest draufgehauen und mich sogar getraut, noch den Spruch zu sagen. Da ist er explodiert!"Den Rest der Stunde durfte Brühl dann vor der Tür verbringen. Dass er sich aber mit Jungs-Streichen bestens auskennt, kam ihm beim Dreh zugute. Mit den Kids, die mitspielen, verstand Brühl sich großartig: "Ich hatte einfach mal Bock, einen Kinderfilm zu machen, es war toll!" Gestern war Premiere am Potsdamer Platz, morgen startet der Film offiziell im Kino.------------------------------BU: Im Unterricht bringt Konrad Koch seinen Schülern die englische Sprache anhand von Fußballfachbegriffen näher.
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