Abhaken, neu angreifen!

Eisbären mit deftiger Pleite in München

Halbfinale 3 geht in München völlig daneben, aber Freitag gibt’s die nächste Chance.

BK
Lesezeit 2 Min
Hängende Köpfe bei den Eisbären (hier: Laurin Braun).

Hängende Köpfe bei den Eisbären (hier: Laurin Braun).

© City-Press GbR

Was war denn das vor 6142 Fans in München: Nur der verflixte Tag, an dem einfach nix geht? Oder zahlen die Bären jetzt den Preis für die kräfteraubenden Play-offs (fünfmal Overtime in zwölf Spielen)? Freitag (19.30 Uhr, MB-Arena) sind alle schlauer.

Dieses dritte Halbfinale ist so anders als die Play-offs zuvor. Erstmals gibt’s für die Eisbären eine Klatsche. Erstmals in allen jetzt sieben Saison-Duellen mit den Bullen gewinnt auch das Team, das 1:0 führt. Frank Hördler nach dem zweiten Drittel: „Das ist eine Topleistung von München. Die sind stark im Powerplay, stark im 5 gegen 5. Wir müssen uns auf unsere Stärken konzentrieren, ein gutes Gefühl holen.“ Für Freitag, für Spiel 4, fürs Comeback.

Klappt ganz gut, denn die letzten 20 Minuten – mit Marvin Cüpper für den grandiosen, aber bei allen Gegentreffern machtlosen Petri Vehanen im Tor – werden gewonnen ... O.M.

Spielfilm: 1:0 Wolf (6.), 2:0 Pinizzotto (11.), 3:0 Kahun (15.), 4:0 Wolf (30.), 5:0 Macek (37.), 5:1 L. Braun (47.)

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