Eisbären schlagen Straubing

Streu-Salz in die Tigers-Wunde

Jungstar erzielt das entscheidende Tor zum hart erkämpften EHC-Sieg in Straubing.

Benedikt Paetzholdt
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Sebastian Streu

Sebastian Streu

© imago images / Nordphoto

Erschwerend kommt hinzu, dass gleich zehn EHC-Profis am Donnerstagabend nicht zur Verfügung standen und auch kaum das Team am Freitagabend in heimischer Halle gegen Bremerhaven (19.30 Uhr) verstärken dürften. Umso erstaunlicher, dass die Bären ausgerechnet beim Überraschungsteam dieser Saison so einen runden Auftritten hinlegten. Effektiver geht es kaum.

Schon nach knapp vier Minuten ließ sich Austin Ortega für seinen so wichtigen Powerplay-Treffer feiern. Der US-Amerikaner krönte einmal mehr seine derzeit herausragende Form.

Überhaupt gab seine Reihe den Ton in der Offensive an. Obwohl die Tigers auf den Ausgleich drängten und die EHC-Kräfte merklich schwanden, sorgte Jungstar Sebastian Streu 39 Sekunden vor dem Ende des zweiten Drittels für ordentlich Salz in der Straubinger Wunde.

Aber wie zu befürchten , wurde es noch spannend. Ex-Eisbär Sven Ziegler, der zuletzt an ordentlich Ladehemmung litt, brachte die Tigers auf 1:2 ran (42.). Doch die Abwehr, bis zum 5:1 gegen Mannheim das Sorgenkind, legte einen bärenstarken Auftritt hin. Und weil jeder für den anderen in die Bresche sprang und auch Torwart Sebastian Dahm die Ruhe behielt, nahm das Team von Trainer Serge Aubin die komplette Ausbeute mit.

Gegen die Fischtown Pinguins von der Nordseeküste braucht es am Freitag eine ähnliche Mannschaftsleistung, um stark dezimiert und mit schweren Beinen das nächste Achtungszeichen zu setzen. PAE

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