Er bleibt auch 2020 der blau-weiße Pechvogel. Niklas Stark (24) verpasste das Bayern-Spiel wegen eines Infekts. Dabei winkte ihm nach dem Ausfall von Karim Rekik (muskuläre Probleme) endlich wieder sein Comeback. Stattdessen spielte Jordan Torunarigha (22) an der Seite von Abwehrchef Dedryck Boyata (29).
Stark, Nationalspieler und Vize-Kapitän, verlor zum Ende der Hinrunde unter Klinsi seinen Stammplatz und erklärte dem KURIER im Trainingslager in Florida, dass er spielen muss, um bei der EM im Sommer dabei zu sein.
Auch Torunarigha Kandidat
Die Chance, Bundestrainer Jogi Löw an seine Qualitäten zu erinnern, könnte Stark in Wolfsburg (Sonnabend, 15.30 Uhr) bekommen. „Ja, das ist gut möglich“, erklärt Klinsi. Weil Boyata gegen den FCB seine fünfte Gelbe Karte kassierte und bei den Wölfen gesperrt fehlt.
Eigentlich wollte der Sommermärchen-Macher im Abwehrzentrum auf Kontinuität setzen. „Nun ist einer verletzt und einer gesperrt. Das ist jetzt eine Chance für die, die hintendran sind“, erklärt Klinsi, der aber auch Torunarigha Hoffnung macht, in der Startelf zu bleiben. „Niklas und Jordan sind beide ganz nah dran.“
Wer in Klinsis Gunst höher steht, wird sich am Sonnabend zeigen.
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