Wurstgulasch und Speckitonne

2,75 Mark pro Woche: Schulspeisung der DDR sorgt noch heute für Zoff!

Für die einen war die DDR-Schulspeisung ein tägliches Highlight, für die anderen eine Katastrophe. Die Erinnerungen könnten kaum unterschiedlicher sein.

Foto von Autor/Autorin: Florian Thalmann
Lesezeit 7 Min
In Kindergärten und Schulen in der DDR wurde für die warme Mahlzeit zum Mittag gesorgt. Manch einer hat daran gute Erinnerungen - aber nicht jeder.

In Kindergärten und Schulen in der DDR wurde für die warme Mahlzeit zum Mittag gesorgt. Manch einer hat daran gute Erinnerungen - aber nicht jeder.

© Bundesarchiv/Wikipedia (koloriert mit KI)

Sie gehörte für Millionen Kinder in der DDR zum Alltag – und ist noch heute mit vielen Erinnerungen verbunden: die Schulspeisung in der DDR. Laut Schätzungen nahmen bis zu 90 Prozent aller Schüler in der DDR täglich in der Schule ein warmes Mittagessen ein, das pro Woche 2,75 Mark kostete. Viele haben den Geruch, der aus den Schulküchen der DDR strömte, noch in der Nase – oder erinnern sich an Gerichte wie Jägerschnitzel mit Nudeln und Tomatensoße, Spinat mit Kartoffeln und Ei, Tote Oma mit Kartoffeln und Sauerkraut oder Puddingsuppe mit Zwieback. Aber: Um die Schulspeisung in der DDR gibt es auch Zoff. Denn nicht alle haben die gleichen schönen Erinnerungen an das Schulessen im Osten.

Berliner Kurier

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