„Eine Sauerei!“

Relikt aus der DDR: Milch im Plastebeutel könnte wieder ein Trend werden

Milchschläuche gehörten einst zum Alltag in der DDR. Heute erinnern sich viele an die Schattenseiten der Plastebeutel. Aber: Wären sie nicht bereit für die Rückkehr?

Foto von Autor/Autorin: Florian Thalmann
Lesezeit 5 Min
Früher wurde die Milch in Plastebeuteln verkauft, auch in der DDR. Wie schwierig der Umgang mit den dünnen Tüten war, wissen viele noch heute.

Früher wurde die Milch in Plastebeuteln verkauft, auch in der DDR. Wie schwierig der Umgang mit den dünnen Tüten war, wissen viele noch heute.

© Kai bienert/imago, Illustration Milchbeutel: Berliner KURIER/KI

Wer heute Milch kauft, der greift im Supermarkt wie selbstverständlich zum Tetrapak – die Kisten mit der so verpackten Milch stehen gestapelt in jedem großen Lebensmittelladen. Doch wer früher Milch kaufte – ob in Ost oder West – der musste mit der Hand oft in einen Behälter mit wabbeligen, kalten Plastebeuteln greifen. „Milchschläuche“ hießen die Tüten aus dünnem Plastik, in denen früher die Milch verkauft wurde. Auch viele Menschen aus der DDR erinnern sich noch heute daran – und stellen die Frage, ob es die Milchschläuche bald wieder geben müsste.

Berliner Kurier

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