Der Kulturpark, wie ihn viele kennen und lieben, auf einer historischen Postkarte. Nun verfällt das Areal. Jetzt kehrt zumindest etwas Leben ein – bis 6.9. läuft hier das Theaterstück „Spuk unterm Riesenrad“.
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Alte Souvenirs bekam Flade von den Besuchern seiner Führungen geschenkt.
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Die Achterbahnräder stiftete der Hersteller der Bahn für die Sammlung des Park-Kämpfers.
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Immer, wenn ein Logo-Wechsel kam, überließen die Betreiber Flade die alten Eintrittskarten-Rollen.
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5000 Park-Artefakte hat Christopher Flade gesammelt – auch die Eiskarte.
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Sieben Räder von den Waggons der Achterbahn, ein paar Postkarten, rollenweise Tickets. Es sind echte Relikte, die jetzt in den Vitrinen des DDR-Museums schlummern. Die heutige „Lange Nacht der Museen“ steht hier im Zeichen des Spreeparks.
Seit Jahren setzt sich Christopher Flade (27) für den Park ein, veranstaltete bis 2014 Führungen über das Gelände. Und sammelte die kleinen Schätze des Areals. „Ich war mit vier Jahren zum ersten Mal dort“, sagt er. Den Grundstein für die Sammelleidenschaft legten die Clowns Hops und Hopsi. „Ich sah mir ihre Show an. Als ich nach der Winterpause wieder im Park war, konnte ich nicht verstehen, dass sich die beiden meinen Namen nicht gemerkt hatten.“ Der kleine Christopher reagierte zickig – also merkten sie sich seinen Namen. Zum Geburtstag bekam er eines der Clownkostüme von Hops geschenkt.
Im Laufe der Jahre wuchs die Sammlung, immer wieder ging Flade in den Park, knüpfte Kontakte zu Mitarbeitern, kam so an ganz besondere Stücke. Bis jetzt habe er in seiner Wohnung und im Keller etwa 5000 Spreepark-Artefakte angehäuft, sagt er – Clown-Requisiten, Plakate, Teile von Fahrgeschäften, Ansichtskarten, Pläne und Unterlagen.
Im Museum ist heute eine kleine Auswahl zu sehen – darunter Räder der „Spreeblitz“-Bahn, die Flade vom Hersteller bekam. „Ich bin selbst Hunderte Male mit der Bahn gefahren“, sagt er. In einer der Vitrinen steht das Handbuch für das Wahrzeichen des Parks, das Riesenrad. „Darin steht, welche Knöpfe die Mitarbeiter drücken müssen – und was im Störungsfall zu tun ist.“
Zur Langen Museumsnacht hält Flade heute einmal pro Stunde Vorträge über den Park – und erzählt die Geschichten, die für viele Berliner auch Teil der Kindheit sind.
Infos: www.ddr-museum.de
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