DDR: Menschenversuche für West-Pharmafirmen?

MBÖ
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Berlin - Schockierende Enthüllung des MDR-Magazins "exakt". Gegen Devisen verkaufte die DDR-Regierung ihre Bürger für Pharma-Experimente.Von 1985 bis 1989 testeten West-Konzerne ihre neu entwickelten Medikamente an Ost-Patienten. Genehmigt durch Honeckers Regierung, die dafür D-Mark-Millionen kassierte. "Die DDR-Bürger waren Versuchskaninchen. So wurden Westbürger vor ungünstigen Medikamenten geschützt", so Pharmakritiker Dr. Ulrich Moebius.Unter Anderem sollen die Mittel gegen Angina, Depressionen, Diabetes und und und in der Charité getestet worden sein. Wie bei Internetnutzer "Klapeki". Er behauptet im MDR-Forum, nach einer Nierentransplantation in Berlin als Test-Patient benutzt worden zu sein. Sein Arzt habe ihm das West-Medikament regelrecht aufgeschwatzt. Er musste öfter als üblich zur Untersuchung in die Charité. "Bereits wenige Tage nach der Einnahme des neuen Medikaments bekam ich erhebliche gesundheitliche Schwierigkeiten", schreibt "Klapeki". Er setzte das Mittel ab - woraufhin der Arzt "ungehalten" reagierte. "Klapekis" Zustand aber besserte sich schnell.Kein Einzelfall. Klinikärzte in der gesamten Republik sollen laut dem neuen MDR-Gutachten die West-Mittel verabreicht haben. Und Honecker & Co. hielten die Tasche auf...

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