Die 1935 in Berlin geborene und in Thüringen aufgewachsene Holland-Moritz genoss in der DDR wegen ihres Witzes Kultstatus. Bekannt wurde sie vor allem als bissige Kritikerin. Als „Kino Eule“ schrieb sie jeden Monat für den „Eulenspiegel“.
Drei ihrer rund 20 Bücher verfasste sie mit ihrem damaligen Ehemann, dem Schriftsteller und Journalisten Lothar Kusche. Zu den erfolgreichsten Titeln von Holland-Moritz gehörte „Die tote Else – Ein wahrhaftiges Klatschbuch“, das 1986 erschien. Darin berichtete sie über Begegnungen mit bekannten Persönlichkeiten. 1978 wurde sie mit dem Goethe-Preis der Stadt Berlin ausgezeichnet.
Holland-Moritz hatte sich schon früh für Literatur und Film interessiert. Die Oberschule schloss sie nicht ab und schrieb für Berliner Tageszeitungen.
Von 1956 an arbeitete sie für den „Eulenspiegel“, wo sie 1960 ihre ersten Filmkritiken veröffentlichte. Im April 2015 verabschiedete sie sich von ihren „Eulenspiegel“-Lesern - im Alter von 80 Jahren. (dpa)
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