Butter-Geschichten aus dem Osten

DDR-Bürger schwänzten für Butter die Arbeit: Stasi hatte Fett im Visier

Butter war in der DDR so knapp, dass Arbeiter sogar die Arbeit schwänzten. Stasi-Akten zeigen, wie brisant der Fettmangel wirklich war.

Foto von Autor/Autorin: Florian Thalmann
Lesezeit 5 Min
In der DDR gab es nicht immer genug Butter. Über Jahre herrschte Mangel. Was später selbstverständlich wurde, sorgte in der Anfangszeit für eine echte Krise.

In der DDR gab es nicht immer genug Butter. Über Jahre herrschte Mangel. Was später selbstverständlich wurde, sorgte in der Anfangszeit für eine echte Krise.

© Kai Bienert/imago, Petra Schneider/imago

Der Preiskrieg um die Butter – er läuft und läuft und läuft! Während vor anderthalb Jahren noch nahezu astronomische Preise für ein 250-Gramm-Stück Butter aufgerufen wurden, schwimmt der europäische Markt jetzt förmlich im Streichfett. Lidl und Aldi lassen die Butterpreise jetzt deshalb weiter schmelzen: Gerade einmal 1,05 Euro kostet ein Stück aktuell bei den Discountern. Herrliche Verhältnisse, von denen man in frühester DDR-Zeit nur träumen konnte: Hier hatte sogar die Stasi Butter im Visier, weil die DDR-Bürger die Arbeit schwänzten.

Berliner Kurier

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