Großer Umbruch

Nur 17 Prozent blieben im Beruf: So hart traf die Wende den Osten

Die Wende stellte das Leben von Millionen Beschäftigten im Osten auf den Kopf. Neue Zahlen zeigen das gewaltige Ausmaß des Umbruchs.

Foto von Autor/Autorin: Sebastian Krause
Lesezeit 4 Min
Die Arbeit in den DDR-Betrieben gehörte für viele Beschäftigte nach der Wende der Vergangenheit an. Eine neue Studie zeigt, wie radikal sich das Berufsleben im Osten veränderte.

Die Arbeit in den DDR-Betrieben gehörte für viele Beschäftigte nach der Wende der Vergangenheit an. Eine neue Studie zeigt, wie radikal sich das Berufsleben im Osten veränderte.

© imago stock&people

Ob am Band im Kombinat, im Büro der LPG oder im Klassenzimmer: Für die meisten Beschäftigten in der DDR war das Arbeitsleben nach der Wende nicht wiederzuerkennen. Die Rockwool Foundation Berlin hat diesen Bruch nun in Zahlen gefasst. Gerade einmal 17 Prozent der früheren DDR-Arbeitnehmer arbeiteten 1992 noch im selben Beruf wie 1989. Die Ergebnisse lagen der Nachrichtenagentur Reuters vorab vor.

Berliner Kurier

Mit einem Abo weiterlesen

Sie haben bereits ein BK+ Abo?

*