Schnitzel & Co.

Wir hatten ja nüscht? In der DDR wurde mehr Fleisch als in der BRD gegessen

DDR-Bürger aßen mehr als 100 Kilo Fleisch pro Jahr. Warum Fleisch trotzdem knapp war und welche Rolle Billigpreise und Leicoma-Schweine spielten.

Foto von Autor/Autorin: Stefan Henseke
Lesezeit 6 Min
Der Blick in ein Ost-Berliner Lebensmittelgeschäft, dass auch „Wurstwaren“ anbot.

Der Blick in ein Ost-Berliner Lebensmittelgeschäft, dass auch „Wurstwaren“ anbot.

© Heiko Feddersen/Imago

Die DDR wollte immer Weltspitze sein. Im Sport natürlich, beim Wohnungsbau und bei Mikrochips. Ganz sicher ist: Beim Fleisch- und Wurstverbrauch waren die Bürger zwischen Stralsund und Suhl wirklich ganz vorne. Nur in den USA wurde in den 80er-Jahren mehr Fleisch als im Osten Deutschlands gegessen. So viel Schnitzel, Kotelett und Schinken wie hier ging nicht mal in der BRD über die Fleischertheken.

Berliner Kurier

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