„Ich habe schon sieben Tattoos. Und es werden sicher noch weitere hinzukommen“, sagt der Champion im Madison, dem Zweiermannschaftsfahren. Die größten davon trägt er auf den Armen.
Wie eben jenes, das man auf jeder Ehrenrunde besonders gut sehen kann. „Das ist ein Skelett-Schädel, zusammengesetzt aus mechanischen Fahrradteilen“, sagt der 31-Jährige. Die Augen sind Laufräder, die Nase ein Sattel, der Mund ein Lenker. Klar, dass sein ganz eigenes Symbol auch einen Helm trägt. „Ich liebe Fahrradfahren und ich liebe die Mechanik. Ich bin fasziniert davon und schraube unheimlich gern an Rädern herum.“
Echt irre Tattoos hat David Muntaner am Körper.
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Auf dem Unterarm hat er einen Skelettschädel aus Fahrradteilen.
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So einen Stern hat auch Davids Bruder an seinem Körper.
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Kommen wir zu Tattoo Nummer zwei. Den rechten Oberarm ziert mexikanische Kunst – „halb Frau, halb Totenkopf“, sagt Muntaner. Ich war einfach verliebt in das Bild, einen tieferen Sinn hat es nicht. Gleich daneben hat sich der Spanier einen Stern stechen lassen. Dieser ziert übrigens auch den Nacken. „Das war 2007 mein erstes Tattoo. Mein Bruder hat das gleiche. Es verbindet uns.“
Wie sehr der Mallorquiner ein Familienmensch ist, zeigt auch der Schriftzug am linken Fuß. Der Name seiner Frau Laura steht dort in verschlüsselten Zeichen. Das linke Handgelenk zieren die Olympischen Ringe. Muntaner: „Das habe ich mir nach meinen ersten Spielen in Peking 2008 stechen lassen. Zuletzt war ich auch in London dabei. Und mein Ziel ist natürlich, auch nach Rio zu fahren. Nach meiner Karriere werde ich mir die Jahreszahlen dazu machen lassen.“
Kommen wir zum letzten Tattoo auf der Haut des Mannes mit der roten Startnummer eins. Auf dem linken Oberarm ist eine Erinnerung an den Weltmeistertitel 2014 gemalt. Ein Madison-Team fährt in einem Kettenblatt, darüber steht „Madison World Champion“.
Apropos Weltmeisterschaft. Die steht schon in drei Wochen in Paris an. „Eine bessere Vorbereitung als das Berliner Sechstagerennen gibt es nicht. Hier sind alle Weltklassefahrer dabei“, sagt Muntaner, der noch im letzten Jahr in Berlin schwer gestürzt war und das Rennen beenden musste.
„Angst davor, dass das wieder passiert, habe ich nicht. Ich habe mir vor zwei und vor drei Jahren im Rennen vor der WM das Schlüsselbein gebrochen. So ein Pech werde ich wohl nicht noch mal haben. Erst will ich das Berliner Sechstagerennen gewinnen und dann den WM-Titel verteidigen“, sagt er forsch. MF
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