Der berühmte Silvester-Auftritt am Brandenburger Tor: Im Kleinformat ist er in der Miniaturwelt-Ausstellung „Little Big City Berlin“ zu sehen. Als Höhepunkt fällt dort die Mauer, während eine Hasselhoff-Figur den „Freiheits“-Hit singt.
"Ich habe mit dem Lied nicht die Mauer fallen lassen"
Nun ist die Figur raus aus der Schau. Das Museum reagierte damit auf Hasselhoffs jüngste Erklärung, er habe mit dem Mauerfall nichts zu tun. Dabei hätte der Star jahrzehntelang stets das Gegenteil behauptet, so „Little Big City“-Chefin Anja Nitsch. „Solange das nicht geklärt ist, wird Hasselhoff nicht mehr gezeigt“, sagte sie. Der Star solle erklären, was er damals wirklich gesagt hat.
Genau das macht Hasselhoff jetzt – im KURIER. „Ich habe gesagt, dass in jener Zeit alle Ostdeutschen ,Looking for Freedom’ als Hymne oder als Lied der Hoffnung sangen“, erklärt Hasselhoff. „Das hat mich sehr geehrt, sehr stolz gemacht. Doch ich habe mit dem Lied nicht die Mauer fallen lassen.“
Jack White pflichtet Hasselhoff bei
Diese Behauptung hätte man ihm angedichtet. Der Mauerfall war am 9. November 1989 und nicht Silvester. „Mit dem Hit gab ich den Ostdeutschen nur die Hoffnung auf Freiheit“, sagt Hasselhoff. Den Museumsrauswurf wollte er nicht weiter kommentieren.
Der Berliner Musik-Produzent Jack White (77) pflichtet dem Star bei, der 1978 „Looking for Freedom“ schrieb, diesen im März 1989 mit Hasselhoff neu aufnahm. „David aus der Schau zu nehmen, ist falsch. Seinen Silvester-Auftritt gab es ja“, sagt er. White versteht auch nicht, warum in der „Little Big City“-Ausstellung nun eine Nena-Figur mit Luftballons anstelle von Hasselhoff gezeigt wird. „Nichts gegen Nena, sie ist fabelhaft. Aber ihr Song ,99 Luftballons’ ist nicht das Lied, das zum Mauerfall passt. Das ist eindeutig ,Looking for Freedom’.“
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