„Baywatch“-Star David Hasselhoff (65) macht Schluss. Mit der stets wiederkehrende Geschichte, er habe mit seinem Hit „Looking for Freedom“ die Berliner Mauer zu Fall gebracht. „Das war ich doch gar nicht“, sagte der Schauspieler und Sänger jetzt beim Berlin-Besuch.
Hasselhoff sieht sich als Opfer einer großen Lüge. Die beginnt in der Silvesternacht 1989, wenige Wochen nach dem tatsächlichen Mauerfall. Als Hasselhoff auf einer Kran-Tribüne steht, damit von der Westseite des Brandenburger Tores über dem einstigen Todesstreifen schwebt. Dann schaltet er die auf seiner Lederjacke montierte Lichterkette ein, singt im Vollplayback „Looking for Freedom“. Zuschauer aus Ost und West jubeln. Das ZDF überträgt den legendären Auftritt weltweit.
David Hasselhoff: Das Opfer einer großen Lüge?
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Danach wird ein Bericht verbreitet, der seinen Ursprung in Hasselhoffs Heimat USA haben soll. Der Star hätte demnach erzählt: Sein Brandenburger-Tor-Auftritt brachte die Mauer zum Einsturz. 2004 sagte er bei einer Berlin-Visite noch, der Song hätte zur deutschen Wiedervereinigung beigetragen.
Neue Tour „Looking for Freedom.“
Das bestreitet Hasselhoff jetzt, regt sich darüber auf, dass diese Mauerfall-Geschichte noch immer im Umlauf ist. „Ich hatte nie etwas damit zu tun und habe das auch nie gesagt“, erklärt Hasselhoff. „Diese Lüge verbreitet sich noch heute, nach fast 30 Jahren. In Wahrheit habe ich nur einen Song über die Freiheit gesungen.“
1978 schrieb der Berliner Musikproduzent Jack White das Lied. 1989 spielte er den Hit mit Hasselhoff neu ein, der wochenlang Nummer 1 in den Charts war. Dass Hasselhoff gerade jetzt mit der Legende aufräumt, hat auch einen Grund. Im April startet er in Berlin seine neue Tour. Und die heißt: „Looking for Freedom.“
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