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Treptow-Köpenick

DDR-Erbe in Johannisthal – Die verschwundene Traumfabrik

Stars wie Rühmann, Nielsen und Murnau drehten hier. Eine Ausstellung zeigt die Geschichte der vergessenen Jofa-Studios. Ein Stück Berlin, das man kennen muss.

Foto von Autor/Autorin: Stefan Henseke
Aktualisiert am Lesezeit 5 Min
Die DEFA-Filme „Irgendwo in Berlin“ (1946) und „Die Störenfriede“ (1953) wurden in den Jofa-Studios gedreht.

Die DEFA-Filme „Irgendwo in Berlin“ (1946) und „Die Störenfriede“ (1953) wurden in den Jofa-Studios gedreht.

© Funke Medien Gruppe/imago, Collage: Berliner KURIER

Spaziert man durch Johannisthal, findet man mit etwas Glück ein durch einen Zaun halb verdecktes Schild, das an die Legenden erinnert, die hier einstmals vor der Kamera standen. Hier, in der Straße am Flugplatz 6 A, standen einst die größten Filmstudios Europas. Ernst Busch, Asta Nielsen, Heinz Rühmann, Armin Mueller-Stahl und Leni Riefenstahl drehten dort. Filmklassiker wie „Nosferatu“, „Kuhle Wampe“, „Ehe im Schatten“ und „Geschlossene Gesellschaft“ stammen aus den Studios, die heute vergessen (und abgerissen) sind.

Berliner Kurier

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