Genau 245 neugeborene Jungs erhielten voriges Jahr den Namen Noah, 303 Mädchen wurden Emilia genannt. Generell kamen Namen mit „E“ bei Eltern gut an: Emil (244) und Emma (255) lagen auf Platz zwei. Paul (230) folgt bei den Jungs, Charlotte und Mia (je 238) teilen sich bei den Mädels den dritten Rang. Die angesagtesten Doppelnamen sind Leonie-Sophie (5) und Marie-Sophie (5) bei den Mädchen, bei den Jungen Finn-Luca (4) und ziemlich überraschend Karl-Heinz (3). Man darf schon gespannt sein, wie der Name in der nächsten Jahresstatistik abschneidet.
Der Blick in die Berliner Bezirke weist auf Geschmacksunterschiede hin: So lag der Name Mia in Neukölln und Spandau noch vor Emilia, in Marzahn-Hellersdorf und Treptow-Köpenick war es Emma. Bei den Jungen kam Noah zwar in Charlottenburg-Wilmersdorf, Spandau, Steglitz-Zehlendorf und Tempelhof-Schöneberg auf den ersten Platz. Aber es gab auch diese abweichenden Bezirksfavoriten: Ben in Marzahn-Hellersdorf und Pankow, Emil in Friedrichshain-Kreuzberg, Leon in Treptow-Köpenick, Ali in Neukölln, Adam in Mitte, Oskar in Lichtenberg und Adrian in Reinickendorf.
Ziemlich abgehängt ist inzwischen der langjährige Top-Name Kevin. Er wurde im vergangenen Jahr nur insgesamt 27-mal vergeben, davon aber gleich neunmal in Mitte. Zu den seltensten Namen zählten bei den Jungs Siegbot, Ambrosius, Montrachet, Wilton und Ritchy, bei den Mädchen waren es Lovelace, Pünktchen, Markito, Yuna-Marie und Sidonie.
Die meisten Kinder wurden übrigens im Bezirk Tempelhof-Schöneberg geboren (6071). Auf dem zweiten Platz folgt mit etwas Abstand Charlottenburg-Wilmersdorf (5623). Die wenigsten Babys kamen im vergangenen Jahr im Bezirk Reinickendorf (1153) zur Welt.
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