- [object Object]
Nach nervösem Beginn lieferte Mischa („Vor dem ersten Ballwechsel hatte ich fast Tränen in den Augen. Ich musste mir auf die Zunge beißen, um mich konzentrieren zu können“) seinem jüngeren Bruder einen beherzten Kampf, inklusive eines Satzballs. „Ich hatte schon Angst, dass ich gar nicht mithalten kann“, sagte Mischa. Völlig unbegründet. Frühere Erfahrungen bewiesen, dass Mischa durchaus in der Lage für eine Überraschung gewesen wäre.
„In jeder einzelnen Trainingseinheit tritt er mir in den Hintern“, berichtete Alexander mit einem Lächeln, zudem erinnerte an die zahlreichen Niederlagen im Kindesalter, als die beiden im Hinterhof ihres Elternhauses die großen Wimbledon-Finals nachspielten.
© AP
Wie damals tat das Duell dem Familienfrieden keinen Abbruch – was diesmal auch daran lag, dass dem Duo kurze Zeit nach dem direkten Kräftemessen im gemeinsamen Doppel ein Achtungserfolg gelang. Mit 6:1, 6:4 bezwangen die Zverevs das Spitzen-Doppel Oliver Marach/Mate Pavic (Österreich/Kroatien). „Insgesamt“, sagte Mischa auch deshalb, „war das heute ein großartiger Tag. Ein Traum wurde wahr.“
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com