Die Story: England im Jahre 1925: Prinz Albert (Colin Firth), Sprössling des britischen Königs George V., mag keine öffentlichen Auftritte. Denn der Ärmste stottert seit seiner Kindheit. Peinlich, als sich Albert bei einer Rede im Londoner Wembleystadion blamiert und das Radio sein stockendes Gestammel ins ganze Land überträgt. Weil sie das Leid ihres gedemütigten Gatten nicht mehr mit ansehen kann, engagiert seine Frau Elizabeth (Helena Bonham Carter), die spätere Queen Mom, den exzentrischen australischen Sprachtherapeuten Lionel Logue (Geoffrey Rush). Der geht ziemlich respektlos mit Albert um, nennt ihn provokant Bertie und versucht mit unkonventionellen Methoden, die Zunge des späteren Monarchen zu lockern.Die Kritik: Für 12 Oscars ist das Drama von Regisseur Tom Hooper nominiert. Der Historien-Spezi, der schon für seine TV-Serie "Elizabeth I" mit Hellen Mirren Lobeshymnen erntete, rückt vor allem die sich entwickelnde Freundschaft zwischen dem stotternden Adligen und dem kauzigen Sprachlehrer ins Bild, und das tut er so galant wie geistreich, dass sich sogar die echte Queen lobend äußerte. Inwieweit die Szenen im Detail geschichtlich belegt sind, darüber lässt sich allerdings nur spekulieren. Denn die Handlung basiert vorwiegend auf den Tagebuch- Aufzeichnungen von Lionel Logue. Ein großes Pfund ist vor allem die vortrefflich agierende Besetzung. Allen voran Colin Firth ("Bridget Jones", "A Single Man"), der den aristokratischen Stotterer so überzeugend zum Besten gibt, dass es dem Betrachter fast die Sprache verschlägt. Den Golden Globe hat er schon gewonnen, und der Oscar für den besten Darsteller wartet bestimmt auch schon.------------------------------BU: Der kauzige australische Sprach-Therapeut Lionel (Geoffrey Rush) will Prinz Albert das Stottern austreiben.
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