Dank Raffas Kopfballtor

Jaaaaaa! Nimm das, du blöder Fluch

Warten, warten, warten – doch jetzt ist es endlich passiert! Hertha hat nach siebzehn erfolglosen Spielen den ersten Heimsieg in der Bundesliga, den ersten Saisonsieg eingefahren!

D. Rubert
Lesezeit 2 Min
Hurra-Ra-Ra: Raffaels goldenes Tor

Hurra-Ra-Ra: Raffaels goldenes Tor

© City-Press GbR Lizenz

Doch das Warten darauf war eine Qual! Trainer Markus Babbel wollte dem Team noch mehr Offensiv-Geist einhämmern und stellte um. Stürmer Pierre-Michel Lasogga lief für Tunay Torun von Beginn an auf. Den Platz des Deutsch-Türken nahm Adrian Ramos auf der linken Mittelfeldseite ein. Dazu Patrick Ebert und Raffael in der Offensive. Eigentlich müsste es doch so klappen mit dem ersten Saisonsieg.

Denkste! Hertha begann gegen die Schwaben wieder nervös und zu langsam aus. Andreas Ottl konnte als Sechser wieder keine entscheidenden Impulse nach vorne setzen, weil er meistens nur hinten stand. Vielleicht sollte Babbel demnächst doch mal Fabian Lustenberger für Ottl spielen lassen.

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Peter Niemeyer ackerte, kämpfte und von ihm ging auch die erste echte gefährliche Situation in der 22. Minute aus. Sein Pass auf Raffael riss die rechte VfB-Abwehrseite auf. Raffaels Flanke konnte Keeper Ulreich gerade noch vor Lasogga wegfausten.

Auch Ebert und Christian Lell sorgten auf der rechten Seite jetzt für Druck. Lells Pass auf Ebert in der 35. Minute leitete fast die Führung ein. Doch Ebert scheiterte an Ulreich. Der Blondschopf fasste sich an den Kopf, wie alle im Stadion.

Hoffen auf Durchgang zwei. Hertha wurde mutiger. Mijatovic (54.), Ottl (55.), Ramos (68.) scheiterten. Doch man spürte plötzlich, alle wollen diesen Sieg. Egal wie! Die Blau-Weißen erhöhten noch mehr den Druck.

Das Spiel ging hin und her. Herthas Keeper Thomas Kraft wehrte mit einer Glanzparade einen Kopfball von Pogrebnyak ab (83.). Drei Minuten später nickte dafür Goldkopf Raffa und der Jubel über den ersten Heimsieg war laut. Diese Erlösung macht wirklich Mut für die ganze Saison.

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