Kreilach will Hallo-Wach-Effekt!

Sonst gibt’s kroatische Weisen

Er ist von den schlechten Ligastarts der letzten Jahre genervt.

Mathias Bunkus
Lesezeit 2 Min
Unions Damir Kreilach ist voll konzentriert auf die nächste Aufgabe. 

Unions Damir Kreilach ist voll konzentriert auf die nächste Aufgabe. 

© Hupe

Dieses Minimalziel hat Damir Kreilach vor Augen. Dem gehen die schlechten Ligastarts der letzten Jahre nämlich gehörig auf den Keks. Weil Union sich unnötig so immer früh unter Druck gesetzt hat. Und er hat auch ein Rezept parat, wie das gehen soll. „Wir müssen endlich mal von der ersten Sekunde an voll fokussiert und konzentriert sein“, so der Kroate. 

Worauf der torgefährliche Mittelfeldspieler anspielt – in allen drei bisherigen Pflichtspiele, ja selbst in der letztlich klar gewonnenen Generalprobe gegen den FC Utrecht, kamen die Köpenicker immer erst nach der Pause ins Rollen. Das kann nicht immer gut gehen ...

„Wir müssen uns bemühen, noch besser und von Anfang präsent auf den Platz zu kommen. Am besten, wir fangen damit gleich in Bielefeld an.“

Nur wie soll das gehen? Vielleicht einmal die Kabinen-DJs dazu bringen, vor dem Anstoß andere Musik zu spielen? Vielleicht einmal ein paar schöne kroatische Weisen? „Gute Idee“, musste Kreilach lachen, „aber daran dürfte es nicht liegen.“ Zumindest hat er sich diese Woche lange während des Trainings mit Co-Trainer Henrik Pedersen ausgetauscht. 

Zum Glück kommt er selber mit der neuen Rolle als Doppel-Achter so zurecht wie in der Vorsaison, als er direkt hinter den Spitzen agieren durfte. „Auch wenn wir jetzt ein etwas anderes System spielen. So groß ist der Unterschied nicht. Man muss ein, zwei Schritte mehr machen. Aber ich komme immer noch zu meinen Chancen“, verwies der Kroate auf seine Treffer in Bochum und gegen die Holländer. 

Besser ist auch, wird da mancher eisern sagen. Schließlich hatte sich Damir ja vorgenommen, seine zwölf Buden aus dem Vorjahr zu übertreffen ...

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