„Es hing eine Liste aus“, erklärt der 24-Jährige. Jeder hat sich eingetragen, dann wurde zugeordnet. Das Ergebnis: Er teilt mit Marvin Friedrich die Bude. „Ich stand bei Marvin auf der eins, aber ich hatte eigentlich noch drei Favoriten vor ihm.“
Prömel grinst. Natürlich hat er nicht das Geringste gegen seinen Kollegen: „Nach dem Training liegt man im Bett, macht noch den Fernseher an oder spielt eine Runde Backgammon. Marvin und ich sind da vom gleichen Gemüt.“ Alles zum Besten also bei dem ruhebedürftigen Defensivduo.
Aufstieg als Ziel
In den drei letzten Partien vor Weihnachten wurde Prömel vermisst: Das Knie! „Es ist im Darmstadt-Spiel passiert“, sagt er. Noch ist er nicht beschwerdefrei, vor der Abreise gab es aber immerhin einen Lichtblick: Das erste Training mit Ball. „Es tut immer extrem weh, wenn man Läufe machen muss und sieht, wie die Jungs Gas geben können“, so der Mittelfeldmann. „Ich will so schnell wie möglich auf dem Platz stehen, mit den Jungs Spaß haben und erfolgreich sein.“
Erfolgreich sein, das bedeutet für ihn, in den verbleibenden Spielen um den Aufstieg zu spielen. „Wenn man keine Ziele hat, ist man im Profifußball fehl am Platz und wenn man in der Zweiten Liga spielt, dann ist das die Bundesliga.“
Ballbesitzfußball üben
Trainer Urs Fischer will im sonnigen Süden an dem bislang größten Manko arbeiten, dem Ballbesitzfußball. Das ist ganz nach dem Geschmack von Prömel, der bis zu seiner Verletzung dafür sorgte, dass das Zusammenspiel von Defensive und Offensive wirklich gut funktionierte.
Für ihn gilt es allerdings zunächst, richtig fit zu werden. Das heutige Spiel gegen den chinesischen Zweitligisten Shenzhen (12.30 Uhr) kommt zu früh, am Freitag beim Doppeltest gegen Unterhaching (14 Uhr) und Lausanne-Sport (16 Uhr) aus der zweiten Schweizer Liga hofft er jedoch auf die Rückkehr ins Team. Dann wäre die Spanien-Reise perfekt.
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