Was für ein Vogelwild-Kick! Sechs Tore, rassige Zweikämpfe und ein Finish, das den Fans den Atem raubte. Nach einer komfortablen 3:1-Führung gab Eintracht Frankfurt das Spiel gegen den 1. FC Union tatsächlich noch aus der Hand. Union holte tatsächlich noch das 3:3. Während Eintracht-Coach Adi Hütter nach dem verschenkten Sieg spürbar bedient war, feierten die Eisernen-Macher den Comeback-Geist ihrer Truppe. Hier sind die Stimmen zum Spektakel!
Trainer Mauro Lustrinelli
„Für die Zuschauer war es sicherlich ein sehr spannendes Spiel. Ich bin glücklich mit unserer Leistungssteigerung. Nach der Führung zum 1:0 hatte Eintracht Frankfurt die Spielkontrolle. Wir konnten nicht den richtigen Zugriff finden. In der zweiten Halbzeit haben wir richtig gut gespielt. Wir hatten viele Möglichkeiten, Tore zu schießen. Dann haben wir das dritte Tor bekommen, das war nicht einfach. Aber ich habe die mentale Stärke von unserem Team geliebt. Wir haben bis zum Schluss daran geglaubt, gehen mit viel Herz nach vorne und am Schluss ist es sicherlich ein gut verdienter Punkt für uns.“
Mauro Lustrinelli schwärmte nach dem 3:3 gegen Eintracht Frankfurt von seiner Mannschaft.
© IMAGO/Matthias Koch
Torschütze Emmanuel Latte Lath
„Ich habe mich nach meinem Tor großartig gefühlt, ich habe lange nicht mehr getroffen. Ich kann nicht beschreiben, wie glücklich ich war. Das Spiel war verrückt. Wir müssen weniger Fehler machen und dürfen keine Angst haben.“
Abwehr-Recke Zeno Van Den Bosch
„Ich denke, dass die zweite Halbzeit sehr gut war. Wir haben unsere Duelle gewonnen, wir haben vorwärts gespielt, wir haben zweimal gewonnen. Ich denke, wir müssen die zweite Halbzeit mitnehmen und verbessern, was wir in der ersten Halbzeit gemacht haben. Der Trainer hat uns in der Pause gesagt, dass wir Energie brauchen. Es war nur ein Tor. Mit den Fans würden wir es schaffen können.“
Gegner-Trainer Addi Hütter
„Die Zuschauer sind auf ihre Kosten gekommen, bei sechs Toren. Von unserer Seite her bin ich natürlich nicht ganz zufrieden, weil wir ein 3:1 aus der Hand gegeben haben. Mauro Lustrinelli und der 1. FC Union haben uns alles abverlangt mit ihrem Spiel: Viele hohe Bälle, zweite Bälle, sehr, sehr unangenehme Momente. Schlussendlich müssen wir froh sein, dass wir den Punkt bekommen haben.“
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