Doch das ist nicht das Thema, sondern der Platzsturm enttäuschter Herthaner nach dem Schlusspfiff. Nicht wenige der ausrastenden Fans fühlten sich vom Nürnberger Torhüter provoziert. Eindeutige Gesten Richtung Ostkurve – in der Hitze des Abstiegskampfes benahm sich Schäfer deutlich daneben.
Später versuchte er, das Verhalten zu entschuldigen: „Ich wollte niemanden aufstacheln. Mir haben die Berliner leid getan. Ich kenne die Situation nach solchen Spielen, wenn man unten drin steht.“
Nicht die feine Nürnberger Art: Club-Keeper Schäfer beleidigt Hertha-Fans.
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Auch die Richtung der Gesten ist klar:
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Schäfer „grüßt“ in Richtung Ostkurve.
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Worte, die in der Ostkurve nur bedingt ankommen werden. Schäfer droht ein heißer Empfang, auch wenn Hertha-Manager Michael Preetz bewusst auf die Bremse tritt. „Die Szenen rund um Raphael Schäfer spielen keine Rolle mehr. Dazu ist die Vorfreude auf die Bundesliga einfach zu groß.“
Auch Andreas Ottl, an jenem tränenreichen 13. März noch beim 1.FC Nürnberg unter Vertrag, hofft auf fairen Umgang mit seinem Ex-Kollegen. „Raphael ist ein super Keeper, hat ein hohes Ansehen. Ich habe nicht das Gefühl, dass hier in der Hertha-Mannschaft noch jemand eine Rechnung mit ihm offen hat.“
Also, Fans: Fair bleiben und die drei Hertha-Punkte bejubeln!
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