Club-Stürmer ist vom VfB ausgeliehen und trifft Stuttgart ins Herz

Schiebers Leid: Tor & Tränen

A.F
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Stuttgart - 22 Jahre wird Julian Schieber heute. Ob er richtig feiern wird? Dazu hätte der Nürnberger beim 4:1 (2:1) in Stuttgart schon gestern allen Grund gehabt. Zumal er auch noch getroffen hat. Nur kam es anders. Es gab Schiebers Leid.Schieber trifft den VfB mitten ins Herz. Mit seinem Kopfball zum 2:0 (28.) veredelt er die Club-Führung von Simons (11.). Doch Schieber jubelt nicht. Er schaut grimmig, beißt sich auf die Zunge. Freude sieht anders aus. Nix zu feiern auch nach seiner Top-Vorlage auf Chandler, der sie zum 3:1 (51.) nutzt. Nicht einmal beim 4:1 (Ekici/63.) gibt es ein Tänzchen.Im Gegenteil. Bei seinem Tor verkneift er sich fast eine Träne. Bei der Vorlage dreht er ab, um nicht mit dem Schützen zu feiern.Wie das kommt? Schieber ist Stuttgarter, der VfB hat ihn bis Saisonende an Nürnberg ausgeliehen. Das tut ihm gut. Sechs Saisontore hat er auf seinem Konto, öfter traf auch kein Stuttgarter. Zu blöd, dem VfB (bleibt auf Abstiegsrang 17 kleben, für ihn trifft Fink kurz vor der Pause) würde zum Klassenerhalt ein Sieg fehlen und Schieber müsste zurück.VfB-Coach Bruno Schlabba..., äh Labbadia ist fassungslos: "Das ist eine bittere Niederlage, ein schwerer Tag." Der ist es auch für Julian Schieber. Einer mit Tor und vielen irren Gedanken. BU: Die Nürnberger drücken Julian Schieber (2.v.l.) nach dessen Tor zum 2:0. Nur der Stürmer kann sich nicht freuen. Im Herzen ist er weiterhin Stuttgarter.1:4

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