Harting zeigt Verständnis für die Umbaupläne. 75 Tage vor dem Istaf am 27. August haben die Veranstalter des weltweit größten Leichtathletik-Meetings zur Pressekonferenz in die Ehrenhalle des Olympiastadions geladen. Und der jüngere der Harting-Brüder rechnet vor: ein Istaf pro Jahr, alle neun Jahre ein Großereignis mit WM (2009) oder EM (2018). „Hertha ist an 17 Wochenenden hier. Dazu DFB-Pokal und Länderspiele. Deshalb ist der Wunsch nachvollziehbar, dem Fußballzuschauer das Stadion angenehmer zu machen.“
Die Fan-Bühne wird in der Ostkurve des Olympiastadions aufgebaut
Zehn Meter breit und 25 Meter lang ist die Plattform in der Ostkurve.
© Topsportmarketing/Istaf
Bis zu 100 Fans können auf die Plattform, auch die Siegerehrungen finden hier statt.
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Die Athleten laufen unter der Bühne durch - wie durch einen Tunnel.
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Aber natürlich hofft der Diskus-Riese, dass sich ein Konzept findet, das beide Seiten zufriedenstellt. Denn das Olympiastadion ist für Leichtathleten einzigartig. Beim Istaf wollen die Macher nun beweisen, dass in der riesigen Betonschüssel Nähe zwischen Sportler und Zuschauer möglich ist. Dafür bauen sie eine Fan-Bühne in der Ostkurve über die Laufbahn, 4 Meter hoch, zehn Meter breit, 25 Meter lang, 20 Tonnen schwer. Für die Läufer ist sie wie ein Tunnel. Harting: „Ich finde es wichtig, den Zuschauern die Emotionen greifbar zu machen. Die müssen bis zu vier Stunden unterhalten werden.“
Dass das nirgends besser funktioniert als hier, will er beim Istaf beweisen. Und so die berühmte blaue Bahn retten.
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