Christian Prokop

Dagurs Erbe tritt in die großen Fußstapfen

Er ist seit Mittwoch Handball-Bundestrainer.

BK
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Beim All-Star-Game Anfang Februar in Leipzig traf Christian Prokop (M.) schon viele Nationalspieler.

Beim All-Star-Game Anfang Februar in Leipzig traf Christian Prokop (M.) schon viele Nationalspieler.

© dpa

Eigentlich hätte er die Bad Boys erst zu den EM-Qualifikationsspielen im Mai gegen Slowenien übernehmen sollen. „Da hätte ich nur ein Training mit der Nationalmannschaft gehabt, das wäre undankbar gewesen“, sagt Prokop. „So kann ich die Mannschaft jetzt kennenlernen, sie kann mich kennenlernen. Das ist enorm wichtig.“

Ein schweres Erbe

Die vorzeitige Freigabe von Leipzig, das er bis Sommer parallel trainiert, erhielt er wohl auch deshalb, weil DHfK als Tabellensechster den Klassenverbleib in der Bundesliga so gut wie sicher hat. Prokop tritt beim DHB ein schweres Erbe an. Vorgänger Sigurdsson feierte trotz des Achtelfinal-Aus bei der WM im Januar außergewöhnliche Erfolge mit dem Team.

Mit dem Gewinn der Europameisterschaft 2016 sowie der anschließenden Bronzemedaille bei Olympia in Rio führte der Isländer das Nationalteam zurück in die Weltspitze. Auch von Prokop ist der deutsche Verband überzeugt. DHB-Vizepräsident Bob Hanning: „Ich glaube, dass er sich auf den neuen Job freut. Sonst hätte er seinen Klub ja nicht um die vorzeitige Freigabe gebeten.“

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