Checkpoint Charlie

Hier entsteht ein Hard Rock Hotel

Berliner Investor will am ehemaligen Sektoren-Übergang ein Hotel bauen.

Cornelia Schmalenbach
Lesezeit 2 Min
Der Checkpoint Charlie an der Friedrichstraße blieb auch nach dem  Mauerfall  eine unbebaute Brachfläche.

Der Checkpoint Charlie an der Friedrichstraße blieb auch nach dem  Mauerfall  eine unbebaute Brachfläche.

© dpa

So ähnlich wie in Palm Springs könnte der Eingang zum Hotel aussehen.

So ähnlich wie in Palm Springs könnte der Eingang zum Hotel aussehen.

© Hard Rock Hotel

Die Planung liegt in den Händen des Berliner Architekturbüros Graft.  Skizzen von den Fassaden gab es Dienstag noch keine, die Entwürfe  sollen erst nächstes Jahr vorgestellt werden.  Fest steht aber, dass etliche der 80 000  Rock-Devotionalien  aus dem Hard Rock-Fundus das Hotel schmücken werden, wie  die  Hammond Orgel von Pink Floyd von   ihrem  Album „The Wall“.

Auf dem Dach des 372-Zimmer-Hauses sollen Gäste vom Pool aus den Blick auf die Berliner Skyline genießen.  Auch ein hauseigenes Hard Rock Café, verschiedene Spa-Angebote und ein Ballsaal mit 970 Quadratmetern sind geplant. Für eine spontane Jam-Session könne man jederzeit eine  Fender-Gitarre ordern, versprach Hard-Rock-Manager Hamish Dodds. Von Orlando in Florida kehrt ein Stück Mauer heim, um an dem Ort mit jährlich vier Millionen Besuchern  an die Teilung der Stadt zu erinnern.  Das neue Museum des Kalten Krieges ist auf der  westlichen Seite der Friedrichstraße geplant. Zu den angeblichen Kosten von 85 Millionen Euro schwieg der Investor am Dienstag.

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