Wie ist die Lage jetzt?

Migranten in Ceuta: Straßen werden zu Klos, Anwohner sprechen von „Apokalypse“

Tausende Migranten erreichten innerhalb kürzester Zeit Ceuta. Anwohner berichteten von chaotischen Zuständen, inzwischen hat sich die Lage verändert.

Foto von Autor/Autorin: Florian Thalmann
Lesezeit 5 Min
Menschen liegen nach der Ankunft in Ceuta erschöpft auf den Straßen: Der Sturm auf Ceuta stürzte die Exklave in unhaltbare Zustände. Innerhalb von 24 Stunden kamen zwischen 50.000 und 60.000 Menschen aus Marokko. Zur genauen Zahl gibt es unterschiedliche Angaben.

Menschen liegen nach der Ankunft in Ceuta erschöpft auf den Straßen: Der Sturm auf Ceuta stürzte die Exklave in unhaltbare Zustände. Innerhalb von 24 Stunden kamen zwischen 50.000 und 60.000 Menschen aus Marokko. Zur genauen Zahl gibt es unterschiedliche Angaben.

© Marcos Moreno/imago

Der Ansturm von Migranten aus Marokko auf den spanischen Ort Ceuta – er hat am Donnerstag und am Freitag für heftige Meldungen gesorgt. Laut Schätzungen gelangten 60.000 Menschen innerhalb kürzester Zeit aus dem afrikanischen Land in die spanische Exklave Ceuta, mehr als 57 Menschen kamen bei dem Ansturm ums Leben. Der Ansturm sorgte für unhaltbare Zustände, denn Ceuta hat eigentlich nur 85.000 Einwohner. Bewohner sprachen von einer Apokalypse und schwanken zwischen Angst und Mitleid mit den Menschen, die hier ein besseres Leben suchen. Wie ist die Lage jetzt?

Berliner Kurier

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