25 Jahre nach der Wende sei die Zeit der „Ersatzheiligen des Kommunismus“ vorbei. Die Straßen sollten lieber nach CDU-Kanzler Ludwig Erhard benannt werden. Seine soziale Marktwirtschaft habe ja auch im Osten „blühende Landschaften“ bewirkt.
Dazu sagt Ex-SPD-Chef Jan Stöß: „Karl-Marx-Allee abschaffen? Dümmer geht’s nicht mehr, CDU. Ihr gehört wirklich in die Opposition.“ Linken-Chef Klaus Lederer: „Wenn dieser vorgebliche CDU-Wirtschaftspolitiker von Karl Marx mehr gelesen hätte als den Namen auf Straßenschildern, wüsste er vielleicht, dass Politik dem Profitstreben von Konzernen Grenzen setzen soll.“ Die CDU äußerte sich nicht.
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