CDU-Forderung

Aktionsplan gegen linke Chaoten in Rigaer Straße

Entwurf dafür soll am Mittwoch vorgestellt werden.

BK
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Haus Nr. 94 in der Rigaer Straße. Dort befindet sich die Autonomen-Kneipe «Kadterschmiede». 

Haus Nr. 94 in der Rigaer Straße. Dort befindet sich die Autonomen-Kneipe «Kadterschmiede». 

© dpa

Erst kürzlich hatte der Berliner SPD-Innenpolitiker Tom Schreiber einen eigenen Zehn-Punkte-Plan vorgelegt. Darin ging es um viel Vorbeugung, Gespräche mit den Anwohnern sowie mehr Polizeipräsenz durch eine mobile Polizeiwache und einen eigenen Staatsanwalt für den Bereich. Mit Innensenator Andreas Geisel, ebenfalls von der SPD, war das Papier nicht abgestimmt.

Am Wochenende war bekannt geworden, dass ein Bauunternehmer, der in der Rigaer Straße aktiv ist, sich in einem Brief an den Senat bitter über die Untätigkeit gegen die Gewalttäter beklagte. Der Rechtsstaat sei in Gefahr, wenn die Politik nicht endlich einschreite, hieß es.

In der Rigaer Straße leben in einigen früher besetzten Häusern viele Unterstützer der linksautonomen Szene. Seit Jahren wird die Polizei dort immer wieder angegriffen. Die Täter zünden Autos in der Nachbarschaft an, beschädigen Neubauten und bedrohen Anwohner, die sich gegen die Gewalt stellen. Zuletzt warfen Vermummte erneut Steine und andere Gegenstände auf Polizisten. Der alte Senat aus SPD und CDU bekam das Problem ebenso wenig in den Griff wie bisher die neue Landesregierung aus SPD, Linken und Grünen. (dpa)

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