Tatort: U8 im Wedding, am U-Bahnhof Pankstraße. Ein Betrüger und seine Komplizin lauern auf Fahrgäste, die es eilig haben. Denen bietet er spottbillige Fahrscheine an. Die Falle: Die Tickets wurden schon einmal benutzt – doch das ist kaum zu sehen. Der Stempel wurde mit einem feinen Messer abgekratzt.
Damit das nicht auffällt, händigt der Gauner dem eiligen Käufer das falsche Ticket nicht einfach aus, sondern stempelt es gleich am Entwerter ab. So verschwindet die abgekratzte Fläche unter dem neuen Stempel.
Eine Freundin von Stefan H. mit einem Rubbel-Ticket.
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Der Gauner und seine Komplizin flüchten, als Andreas H. sie auf den Betrug anspricht
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Eine Freundin von Andreas H. filmte den Betrüger in der Voltastraße. Wenn dieser ein Rubbel-Ticket verkauft hat, stempelt er es für den Kunden gleich ab, damit der Betrug nicht auffällt
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Aber: Kontrolleure können die Manipulation erkennen. Und wer mit solch einem Ticket in der Bahn erwischt wird, landet vor Gericht! So erging es auch Andreas H. (Name geändert) Sein Strafverteidiger Hans-Jürgen Siehl: „Mein Mandant ist in eine Falle getappt. Die Gerichtsverhandlung endete mit Einstellung gegen 100 Stunden gemeinnützige Arbeit. Er wurde wegen Betruges verurteilt.“
Den Betrüger hat er ausfindig gemacht: Am U-Bahnhof Voltastraße verkaufte er Rubbel-Tickets an einen Lockvogel. Auch hier war die Manipulation kaum zu erkennen. Doch als Andreas H. ihn darauf ansprach, flüchtete der Gauner. Inzwischen sind Rubbel-Tickets auch schon auf anderen Bahnhöfen aufgetaucht. Am sichersten ist es darum, die Fahrkarten nur am Automaten zu kaufen.
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