Bundesliga-Premiere gegen RB Leipzig

Union-Ultras rufen zu Stimmungsboykott auf

Verein und Mannschaft seien bereits informiert worden, heißt es.

BK
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Die Ultras des 1. FC Union beim Spiel in Bochum.

Die Ultras des 1. FC Union beim Spiel in Bochum.

© imago images / Laci Perenyi

Das gab die Gruppe auf ihrer Onlinepräsenz bekannt. „Wir wissen, dass dieser Stimmungsboykott, gerade zu diesem historischen Spieltag, uns allen besonders schwerfällt. Jedoch ist es genau deshalb so wichtig, diesen in dieser Form aufrechtzuerhalten und fortzusetzen“, erklärte die Gruppe weiter. „Es gilt den Protest weiter konsequent ins Stadion zu tragen und zu zeigen, dass wir mit der Idee vom Fußball in Leipzig nicht einverstanden sind“, heißt es in dem Beitrag. Das Team des Aufsteigers und der Verein seien über das Vorhaben informiert. Damit sei klar, dass sich der Protest nicht gegen die eigene Mannschaft richtet.

Schon bei den vergangenen Auftritten in der 2. Bundesliga hatten Union-Anhänger gegen RB Leipzig protestiert. Zuletzt trafen die Teams im Februar 2016 aufeinander. Der vom Brausehersteller Red Bull alimentierte Club aus Leipzig sei „ein Konstrukt, das mit unserer Vorstellung von Fußball absolut nichts gemein hat“, begründeten die Union-Ultras ihre Pläne.

(BK/dpa)

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