Bundesgerichtshof bestätigt

Maserati-Harry ist Steuerhinterzieher

Jetzt ist es offiziell! Harald Ehlert, wegen seiner Vorliebe für schicke Sportwagen auch Maserati-Harry genannt, ist ein Steuerhinterzieher. Das Urteil gegen den 53-Jährigen: Ein Jahr Gefängnis auf Bewährung.

BK
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Der ehemalige Geschäftsführer der Berliner Treberhilfe, Harald Ehlert, wurde vom Bundesgerichtshof zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt.

Der ehemalige Geschäftsführer der Berliner Treberhilfe, Harald Ehlert, wurde vom Bundesgerichtshof zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt.

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Gleichzeitig leistete sich der Mann auf Firmenkosten allerdings einen Maserati mit Sonderausstattung (150 000 Euro) und einen BMW X5 (105 000 Euro) mit Chauffeur – beide offiziell als Dienstwagen. Doch in Wahrheit düste Maserati-Harry auch in seiner Freizeit mit den schicken Sportflitzern durch die Gegend.

Weil er das dem Finanzamt gegenüber jedoch verschwiegen hatte, verurteilte ihn das Berliner Landgericht vor genau einem Jahr wegen Steuerhinterziehung zu einem Jahr Knast auf Bewährung. Ehlert, der als Chef der Treberhilfe rund 300 000 Euro im Jahr verdiente, klagte gegen das Urteil. Gebracht hat es ihm allerdings nichts.

„Der Bundesgerichtshof hat den Antrag auf Revision als unbegründet verworfen“, bestätigte jetzt eine Sprecherin des BGH. Nicht die einzige Verurteilung des früheren Vorzeige-Managers: Mittlerweile wurde Ehlert zusätzlich wegen Insolvenzverschleppung verknackt. Zudem soll Ehlert Sozialabgaben für Beschäftigte nicht abgeführt haben.

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