Mitte - Mitten in der Sommerhitze versagte der Büro-Kühlschrank. Ein neuer entpuppte sich als zu klein. Der KURIER beschaffte einen größeren.In einer Werbeanzeige sah die Bürogemeinschaft den Kühlturm mit zwei Tiefkühlfächern und Kühlabteilung. Preiswert war das Stück auch noch, sollte nur 199 Euro kosten. "Den müssen wir haben", entschied die Bürogemeinschaft.Schon am nächsten Tag schleppte der Lieferant den Kühlturm ins Großraumbüro, die Kollegen freuten sich aber nur kurz. Bis sie ihre Getränkeflaschen hineinstellen wollten. Da es war klar: 92 Liter Nutzinhalt im Kühlabteil sind zu wenig.Auf Nachfrage beschied Saturn am Alexanderplatz (Mitte) aber: Der Kühlschrank ist ein Hygiene-Artikel, den tauschen wir nicht um. Da rief man die KURIER-Sonderreporter zur Hilfe. Die erklärten dem Saturn-Markt die Lage. Dort akzeptierte man schließlich den Umtausch auch ohne Originalverpackung (die war nämlich schon im Müll). Schließlich war der Kühlschrank noch nicht benutzt. Und dann gilt eine Ausnahmeregelung, nach der innerhalb von 14 Tagen umgetauscht werden kann. Die Bürogemeinschaft legte noch 170 Euro drauf und hat nun 121 Liter Nutzinhalt. Genügend Platz für erfrischend Leckeres.------------------------------INFOIn Kühlschränke passt weniger als angegeben Wieviel passt in den Kühlschrank? Diese Frage beantwortet der Hinweis auf den "Nutzinhalt". Doch Stiftung Warentest warnt: Um dieses Volumen zu messen, entfernen die Anbieter oft Einschübe und Ablagen. Das tatsächliche Gebrauchsvolumen ist dadurch dann etwa fünf bis zehn Prozent niedriger. Man rechnet für den Bedarf etwa 60 Liter pro Person.------------------------------
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